Geschichte von Heuer |
| 1860 |
Gründung eines Uhren-Comptoirs (Geschäftsstube)
durch den 20-jährigen Eduard Heuer in Saint-Imier, einem
Städtchen im bernischen Jura. Es liegt im Tal, das La
Chaux-de-Fonds und Biel verbindet. Bereits im Jahr 1942 waren
Leonidas und später Longines (1866) und Breitling (1884) dort
angesiedelt. |
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| 1864 |
Der gute Geschäftsgang ermuntert Edouard Heuer
nach Biel umzuziehen. |
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| 1869 |
Edouard Heuer deponiert ein Patent für einen
autonomen Kronenaufzug. |
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| 1880 |
Edouard Heuer ist der erste Uhrmacher, der sich
an die Serienproduktion von Chronographen wagt.
Dabei beginnt er darüber nachzudenken, wie Chronographen
technisch einfacher und somit auch billiger hergestellt werden
könnten. Seine Aufmerksamkeit galt der Simplifizierung der
bislang üblichen Kupplung für den Chronographen-Mechanismus,
welcher aus etlichen Komponenten zusammengefügt war. Jedes
einzelne Teil kostete bei der Herstellung, Feinbearbeitung und
Montage viel Zeit und somit Geld. Bei seinen Überlegungen kam er
auf ein einfacheres, aber nicht minder wirkungsvolles Modul, den
so genannten «Schwingtrieb». Es handelt sich dabei um eine
beweglich montierte Welle mit zwei Ritzeln. Das eine Ritzel
greift ständig ins Sekundenrad des Uhrwerks, während dem das
gegenüberliegende nach Betätigung des Start-Drückers und einem
kurzen Schwenk ins Chronographen-Zentrumsrad greift. Die
Verbindung besteht, der Chronograph läuft. Ein weiterer
Knopfdruck bewegt den Schwingtrieb wieder vom Zentrumsrad weg
und der Chronograph hält an.
Am 3. Mai 1887 erteilte die Behörde des Pariser «Bureau de la
Propriété Industrielle» das Patent für eine Entwicklung, die bis
in die Gegenwart nichts von ihrer Bedeutung eingebüsst hat. So
stellt sie im 1973 lancierten Automatik-Kaliber Valjoux 7750 das
unabdingbare Bindeglied zwischen dem zeitbewahrenden sowie dem
zeitstoppenden Element dar. Sowohl dieses Kaliber, als auch das
Valjoux 7760 für Handaufzug bilden noch heute die Grundelemente
für Chronographen verschiedenster Hersteller. Dabei werden sie
oft mit verschiedenartigen Zusatzfunktionen feinster
mechanischer Uhrmacherkunst versehen und mutieren so zu «Complications»
und «Grande Complications». |
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| 1892 |
Tod von Edouard Heuer, der ein respektables
Vermögen hinterlässt. |
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| 1902 |
Die Söhne Jules und Charles übernehmen die
Familienfirma, entschlossen, die Kollektion von Spezialuhren zu
erweitern. |
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| 1910 |
Charles Heuer kreiert einen Arzt-Chronographen
mit einer Puls-Messeinheit. |
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| 1911 |
Präsentation des ersten Bord-Chronographen für
Fahrzeuge. |
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| 1916 |
Der Mikrograph, die weltweit erste Stoppuhr mit
einer Messgenauigkeit von 1/100 Sekunden, wird zum Patent
angemeldet. |
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| 1930 |
HEUER lässt ein wasserdichtes Gehäuse
patentieren. Einführung der Line MONZA. |
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| 1933 |
Heuer führt mit der AUTAVIA die erste
Bordstoppuhr für Automobile und Flugzeuge ein. |
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| 1949 |
Einführung der SOLUNAR mit Gezeitenangabe. |
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| 1958 |
Ablösung der AUTAVIA durch die legendäre
MONTE-CARLO, Mass aller Bord-Chronographen für Rallyefahrzeuge
bis 1985! Gepaart mit der MASTER-TIME entstand das begehrte
RALLYE-MASTER Set. |
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| 1963 |
Einführung der Chronographen-Linie CARRERA. |
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| 1964 |
Am 1. Januar fusionieren die Ed. HEUER und
LEONIDAS WATCH FACTORY, Saint-Imier. Es ist die Geburt der
HEUER-LEONIDAS. |
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| 1965 |
Erster Chronograph mit Datumsangabe mittels
Ring. |
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| 1969 |
Erster automatischer Chronograph mit Microrotor.
Lancierung des automatischen Armband-Chronographen AUTAVIA,
welcher im selben Jahr mit dem Modell «Jo Siffert» (weisses
Zifferblatt) bekannt und fortan sehr begehrt wurde. |
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(Jo Siffert 1936-1971) |
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 Einführung
der MONACO, dem ersten wasserdichten Chronogra-phen mit eckiger
Form. Dieses Modell wurde mit Steve McQueen im Film LE MANS,
1970 unsterblich.(Steve McQueen 1930-1980) |
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| 1975 |
Der CHRONOSPLIT ist der erste
Quartz-Chronograph mit doppelter numerischer Anzeige: LED und
LCD. |
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| 1983 |
HEUER enthüllt den ersten Quartz-Chronographen
mit analoger Stundenanzeige und Speicher für die gemessenen
Zeitintervalle. |
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| 1985 |
Übernahme sämtlicher Aktien der Ed. HEUER SA
durch die Gruppe TECHNIQUES D’AVANT GARDE (TAG), Besitzer des
Formel 1 Rennstalles McLaren.
Neue Taufe für die Firma, welche inskünftig unter TAG-HEUER
firmieren wird. |
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Neuzeit
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| 1996 |
TAG-HEUER wird an der Börse kotiert. |
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| 1997 |
Einführung der KIRIUM. |
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| 1998 |
Neuauflage der MONACO. |
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| 1999 |
Die Gruppe L.V.M.H. akquiriert TAG-HEUER für
1,2 Mia. Schweizer Franken. |
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